Jeder Tag ein Erlebnis 3 Tage in Gelsenkirchen

Gelsenkirchen lädt Entdecker ein, sich ein eigenes Bild zu machen, von ganz oben auf einer Halde oder im verwunschenen Skulpturenwald. Wer drei Tage Zeit mitbringt, findet hier einige Vorschläge, was es in der Stadt (wieder)zu entdecken gibt oder wohin sich ein Ausflug lohnt.

ERSTER TAG


Aus Richtung Norden entdeckt man Gelsenkirchen am ersten Tag der 72-Stunden-Tour. Neben der Schalke-Arena stehen auch zwei Schlösser auf dem Programm. Die Reise beginnt an einem historischen Schloss aus dem 13. Jahrhundert und führt über eine Wasserburg von 1308,  hin zu einer Bergmannssiedlung, die rund 600 Jahre später entstand. Doch selbst beim Besuch der Hightecharena des FC Schalke04 ist die Reise noch nicht zu Ende.

 

 

Haus Lüttinghoff


Wer von Norden in die Stadt kommt, wirft am besten zuerst einen Blick in das Haus Lüttinghoff. Es ist das älteste Baudenkmal der Stadt, erstmal urkundlich erwähnt 1308. Einst sicherte die Trutzburg das Vest Recklinghausen, zumindest war das der Wunsch der Kölner Erzbischöfe, die das Schloss errichten ließen. Heute muss niemand den Weg durch den 300 Jahre alten Eichenbestand um Haus Lüttinghof fürchten. Wer über die steinerne Hauptbrücke auf dass Gebäude mit der markant roten Fassade zuläuft, ist herzlich willkommen. Die Gastronomie „Schnapphahn“, was nichts anders als Raubritter bedeutet, öffnet jeden Tag um 11 Uhr, sonntags gibt es sogar einen Brunch. Die Gaststätte ist dem einzigen Raubritter, Burchard von der Ruer, gewidmet, der dort im 15. Jahrhundert lebte.

Seit 1976 gehört die Wasserburg Lüttinghof der Stadt. Sie ist Gelsenkirchens ältestes Baudenkmal. Das architektonisch bedeutende Schloss-Ensemble besteht aus einer Hauptburg, einer Vorburg sowie aus einer großen Gartenanlage, die jeweils von Gräften umgeben sind. Während die Hauptburg als reiner Wehrzweckbau erhalten blieb, wurde die Vorburg durch einen Gebäudekomplex ersetzt, der in seiner Anordnung derjenigen der Wohn- und Wirtschaftsbauten aus dem 18. Jahrhundert entspricht. Dieser Teil der Wasserburg wurde 1994 als vorbildliches Bauwerk in Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet.

Die Räumlichkeiten können für Feste und Veranstaltungen gemietet werden.

Lüttinghofallee 3-5, 45896 Gelsenkirchen / Hassel
Telefon: 0209 / 60011-06

 

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Nach einem zweiten Frühstück im „Schnapphan“ führt der Weg weiter in Richtung Süden. Durch den multikulturellen Stadtteil Hassel, dort steht auch die Al-Aksa-Moschee, die bis zu 1000 Gläubigen Platz bietet, nähert man sich der Buerschen Innenstadt. Eine Gelegenheit zum Stadtbummel gibt es auf der Hochstraße, wo Kaufhäuser aber auch kleinere Läden und charmante Boutiquen die Käufer locken. Kaum hat man die Innenstadt von Gelsenkirchen-Buer durchquert, trifft man auf den Buerschen Grüngürtel. Hier steht das Schloss Berge.

 



Schloss Berge

 

Rund 73 mal so groß wie das Fußballfeld in der Arena sind die Grünanlagen um Schloss Berge. Hier grenzt eine Gartenanlage im englischen Stil auf Grüngestaltung nach Art des französischen Rokkoko - und mitten drin liegt das Schloss aus dem Jahr 1264. Seitdem hat sich hier allerdings einiges verändert, das Schloss bekam einen Erweiterungsbau und in der 1930er Jahren wurde der Berger See aufgestaut. Über ihm findet nun das traditionelle Höhenfeuerwerk statt, das jedes Jahr das Sommerfest im Berger Park abrundet. Wer Schloss Berge besucht, sollte unbedingt noch einen Blick auf das überdimensionale Stadtwappen aus Blumen werfen, das dort angepflanzt wird.
Wer mag, kann auch gleich länger bleiben. Schloss Berge beherbergt nämlich auch ein Hotel mitsamt gehobener Gastronomie.
 
Adenauerallee 103, 45894 Gelsenkirchen
Telefon 0209 /17740, Fax 0209 / 1774-299, info@Schloss-Berge.de


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vom Berger Schloss ins Berger Feld, dort liegt die Veltins-Arena, in der zur Fußball-Weltmeisterschaft fünf Begegnungen ausgetragen wurden..



Arena

 

Gelsenkirchen empfängt seine Fußball-Zuschauer in einer der modernsten Arenen der Welt. „So ein Stadion hat die Welt noch nicht gesehen“, schwärmte sogar FIFA Präsident Sepp Blatter. Die Heimstatt des FC Schalke 04 verfügte bei der Fußball-Weltmeisterschaft über mehr als 53.000 Sitzplätze, darunter exklusive Logen und bequeme Business-
Seats. Besondere technische Highlights sind das verschließbare Dach, das die Arena binnen 30 Minuten in eine Halle verwandelt, der verschiebbare Rasen sowie der überdimensionale Videowürfel. Nicht nur Profifußballer schätzen die Multifunktionalität der 191-Millionen-Euro-Arena. Stars wie Robbie Williams, U2 oder Herbert Grönemeyer haben die Besucher in der Arena bei ihren Konzerten ebenso begeistert wie opulente Opernaufführungen, American-Football-Partien, Handballspiele oder das World Team Challenge im Biathlon.
Im Übrigen gibt’s im Fußballtempel auch Raum für die ruhigen Momente. In
der ökumenischen Arena-Kapelle geben sich Paare das Jawort oder sie lassen dort den Nachwuchs taufen. Führungen durch dem Fußballtempel bucht man unter: 0209 / 3892900

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Vom Berger Feld aus bieten sich mehrere Alternativen. Direkt neben der Arena sieht man noch die zwei verbliebenen Masten des Schalker Parkstadions, Spielstätte der triumphalen UEFA-Cup-Saison 1997. Direkt neben dem neuen Stadion befindet sich das Rehazentrum Medicos und das Vier-Sterne-Hotel "Courtyard by Marriott", das vor der Weltmeisterschaft eröffnete. Doch das Berger Feld bietet noch mehr. Das Sportparadies lockt Schwimmer, Eisläufer, Kegler und Sportschützen. Die Adresse für die aktive Erholung:
SPORT-PARADIES Gelsenkirchen, Adenauerallee 118, 45891 Gelsenkirchen
Tel.: 0209 / 9 54 - 40, Fax: 0209 / 9 54 - 31 50, info@sport-paradies.de


Das Multiplexkino gleich nebenan lädt zum Ausflug in die Welt von Hollywood.  Programme und Preise erfährt man unter: multiplex-ge.de.



Siedlung Schüngelberg

 

Wer sich den Stopp im Schwimmbad oder Kino sparen will, kann direkt die Siedlung Schüngelberg ansteuern. Sie steht stellvertretend für die vielen Bergmannsiedlungen in der Stadt. Ihre Geschichte reicht bis in den Anfang des letzten Jahrhunderts zurück.  Eine Zeit, in der Wohnraum für die vielen neuen Arbeitskräfte in den Zechen dringend gebraucht wurde.

Am besten erkundet man die Siedlung bei einem kleinen Rundgang:
Im Schatten der monumentalen Gebäude der stillgelegten Zeche Hugo biegt man  von der Horster Straße in die Gertrudstraße. Noch heute dominiert die aufwändige fast 100 Jahre alte Architektur mit Erkern und Mansardendächern. Das alte Torhaus betont die Geschlossenheit der Siedlung.

Nachbarschaftshilfe und Zusammenhalt werden in der Siedlung großgeschrieben, viele Gelsenkirchener mit türkischen Wurzeln leben hier. In der Schüngelbergsiedlung liegt auch die Tepestraße. Es ist die erste Straße in  Nordrhein-Westfalen, die einen türkischen Namen trägt. Wir setzen den Weg hinter den Häusern, an Nutzgärten und Wasserspielen vorbei, zur Schüngelbergstraße fort. Durch die Albrechtstraße schauen wir auf ein giebelständiges Haus, das sich eindrucksvoll vor dem Doppelgipfel der alles überragenden Rungenberghalde duckt. Die Johow-Straße führt in den neuen Teil der Siedlung. Von dort geht es nach rechts in die Straße Zum Rungenberg. Von hier sieht man schon die gleichnamige Halde. Eine lange Treppe führt als Verlängerung direkt zum markanten Doppelgipfel dieser begrünten Bergehalde Rungeberg, eine Landmarke und Kunstobjekt zugleich.

Siedlung Schüngelberg, Schüngelberstraße, ÖPNV: Linie 301, Haltestelle Hugostraße

 

Halde Rungenberg

 

Die Halde Rungenberg wurde vom Bergwerk Hugo/Ewald (Förderung 2000 eingestellt) aufgeschüttet. Sie erschließt sich dem Spaziergänger von der Siedlung Schüngelberg oder von der Horster Straße mit zahlreichen kurvenreichen Wegen. Ihre markante neue Form verdankt die Halde dem Schweizer Architekten Rolf Keller und dem Planungsbüro Peter Drecker.
Gekrönt wird die Halde am südöstlichen Teil durch die Lichtplastik „Nachtzeichen“. Hier wurden zwei Spiegelscheinwerfer so installiert, dass sich ihre Strahlen in der Mitte der Pyramide in einem Punkt schneiden und zusätzlich den natürlichen Böschungswinkel der Halde aufgreifen. Die Strahlen formen so eine künstliche Spitze der Pyramide. 

Führungen durch die Siedlung, über die Halde und Einblicke in die Welt des Bergbaus gibt es hier:

Das kleine Museum, Eschweiler Str. 47, 45897 Gelsenkirchen, Klaus Herzmanatus, 0209 / 594659
 
Straßenbahn: Linie 301, Haltestelle Hugostraße



ZWEITER TAG

 

Der zweite Ausflugstag in Gelsenkirchen vereint Stunden voller Gegensätze. Im Wissenschaftspark sieht man Hightech unter einer 300 Meter lagen Glasarkade, nur einen Steinwurf weiter führt der Weg in einen Dschungel mitten in der Stadt. Der Skulpturenwald eint Industrienatur und Kunst. Dort, wo heute Besucher die eindrucksvollen Gegensätze Gelsenkirchens erleben können, verwehrten bis vor einigen Jahren noch hohe Mauern jeden neugierigen Blick. Dahinter befand sich ein Gussstahlwerk, das vor rund 20 Jahren stillgelegt wurde. Nur einen Kilometer weiter liegt der Halfmannshof, eine Künstlersiedlung mitten in der Stadt. Freunde der Kultur lassen den Abend am besten im Musiktheater ausklingen.

 

 

Wissenschaftspark

 

Dort wo früher Stahl gegossen wurde, arbeiten heute Photovoltaikforscher, Kommunikationsagenturen, ein Seniorenwirtschaftszentrum und viele weitere Einrichtungen unter der preisgekrönten Glasarkade des Wissenschaftsparks. Das architektonisch und technologisch herausragende Gebäude bietet nicht nur Forschern, Entwicklern und Dienstleistern in zukunftsweisenden Wachstumsbranchen ideale Arbeitsbedingungen, sondern wird auch als Zentrum für Kongresse, Schulungen und Veranstaltungen aller Art genutzt.

Munscheidstr. 14, 45886 Gelsenkirchen
Telefon: 0209 /167-1000,
Telefax: 0209 /167-1001
E-Mail: info@wipage.de,
Straßenbahn Linie 302 oder Bus Linie 385 Haltestelle Wissenschaftspark,
Bus Linie 389 Haltestelle Rheinelbestraße

Verlässt man den Wissenschaftspark durch den südlichen Ausgang, läuft man direkt zu auf den 

 

 

Skulpturenwald
Hier bitte den Text für das Bild eingeben

Einen bizarren Zauber entfaltet der Skulpturenwald im Wissenschaftspark Rheinelbe. Der Künstler Herman Prigann ließ hier Zechenfundamente aus dem Ruhrgebiet an Baumstämmen aufhängen, Stollen bizarr als „blaue Grotte“ erleuchten und Reste der Ruhrkohlezentrale in Essen zu einem „Baumplatz“ gruppieren. Höhepunkt des Skulpturenwaldes ist im wahrsten Sinne des Wortes der Aufstieg zum 85 Meter hohen Spiralberg im Süden, zur so genannten „Himmelstreppe”. Hier ragen die Betonrelikte einer Dortmunder Zeche einem Aztekenmonument gleich in den Himmel.

Information und Führungen:
Oliver Balke, Forststation Rheinelbe IBA-Emscher Park GmbH , Leithestraße 35 , 45886 Gelsenkirchen 
0209 147-48 44
 

Nur wenige Straßen weiter kann man sehen wie Kunst entsteht. Über die Hattinger Straße erreicht man den

 

Halfmannshof
Hier bitte den Text für das Bild eingeben

Die im Jahre 1931 gegründete Künstlersiedlung Halfmannshof entspringt der deutschen Bauhaus-Vorstellung, alle Künstler unter einem Dach zu vereinen. In einer Arbeiter-Region war dies zu jener Zeit nicht selbstverständlich. Im Halfmannshof verwirklicht jedes Mitglied in seinem persönlichen Werkbereich seine Ideen. Tür an Tür leben und arbeiten Kunsthandwerker, Designer und Bildhauer.
Neben Ausstellungen von Künstlern und Künstlergruppen bieten Mitglieder der Siedlung Führungen durch die Ateliers an.

Künstlersiedlung Halfmannshof e.V.
Halfmannsweg 50, 45866 Gelsenkirchen
Telefon und Fax: 0209/28742
Bus: Linie 389, Haltestelle Halfmannsweg 

 

 

City

 

Wer mag, kann nach einem langen Tag mit vielen Eindrücken noch einen Bummel durch die Bahnhofstraße unternehmen. Sie ist das Herzstück der Fußgängerzone in der südlichen City. Einen optischen Eindruck liefert die Bildergalerie.

 

 

 

 

Musiktheater

 

Wer am Abend noch neue Eindrücke aufnehmen kann, sollte es mit einer Musical-, Opern- oder Konzertaufführung im Musiktheater versuchen. Das ambitionierte Team von Sängern, Regisseuren und Ausstattern gestaltet einen viel beachteten facettenreichen Spielplan - mit Werken des Barock bis hin zur zeitgenössischen Musik, mit Schwerpunkten in der Romantik und dem Belcanto. Und auch mit einem deutlichen Bekenntnis zu „Unterhaltung mit Haltung“, dem klassischen amerikanischen Musical.  Seit 1978 ist das Musiktheater im Revier Wirkungsstätte des Ballett Schindowski. Zu den etwa 70 zum Teil Aufsehen erregenden Choreografien des Hauses kommen ständig neue hinzu.

Auch wenn gerade keine Vorstellung stattfindet, lohnt sich ein Blick auf und in das Bauwerk. Hier verschmelzen Architektur und Kunst: Das Musiktheater im Revier zählt zu den bedeutendsten Theaterbauten der Nachkriegszeit. 1959 wurde der Komplex nach den Entwürfen des Architekten Werner Ruhnau, mit zwei Spielstätten - dem Großen und dem Kleinen Haus - eröffnet.
Wer das Große Haus betritt, entdeckt erst auf den zweiten Blick die kunstvolle Gestaltung der weißen Betonwände, die den Zuschauer- und Bühnenraum von den Licht durchfluteten Foyers trennen. Höhepunkt des Aufstiegs zum oberen Foyer sind die berühmten blauen Reliefs des Franzosen Yves Klein, die als Kunstwerke von Rang gelten. Im Kleinen Haus schieben sich unaufdringlich die grauen Mobiles von Jean Tinguely in den Blickpunkt.
Seit 1997 steht das MiR unter Denkmalschutz.

Musiktheater im Revier, Kennedyplatz, 45881 Gelsenkirchen
info@musiktheater-im-revier.de,
Kartentelefon: +49 (0) 209/4097-200, theaterkasse@musiktheater-im-revier.de

Theaterkasse-Öffnungszeiten:
Montag und Samstag 10 - 14 Uhr, Dienstag - Freitag 10 - 18.30 Uhr
sowie jeweils eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn



DRITTER TAG

 

Auf eine Stippvisite in Alaska folgt ein Ausflug in die Renaissance, ehe der Abend an der stimmungsvollsten Kanalbühne der Region ausklingt. Der dritte Ausflugstag in Gelsenkirchen endet mit dem Entschluss: wir werden Gelsenkirchen wieder besuchen!

Zoom-Erlebniswelt

 

In der weitläufigen Afrika-Savanne grasen Zebras und Antilopen; Strauße laufen den Geiern davon. Am großen Teich mit Enten und Gänsen wandern Sie vorbei an Waschbär, Tapir, Giraffen bis zu den Menschenaffen. Auch Elefant, Pinguin und die Löwenmänner-WG erwarten Sie in der ZOOM-Erlebniswelt. Eine Abenteuerreise in den rauen Norden Amerikas ist möglich: Auf einer Gesamtfläche von über sechs Hektar treffen die Besucher auf die ganze Vielfalt der Landschaften und Tierarten Alaskas, Afrikas, und der Asien-Welt in dem Emscherbruch.

ZOOM-Erlebniswelt Gelsenkirchen
Bleckstr. 47, D - 45889 Gelsenkirchen
Tel.: 0209/954 50, Fax: 0209/954 5121
info@zoom-erlebniswelt.de

Schloss Horst

Einen steinernen Schatz aus der Rennaissance entdecken die Gäste der Stadt, die Schloß Horst besuchen. Ein Rundgang durch das bedeutendste Renaissancedenkmal Nordwestdeutschlands gehört unbedingt zu jedem Besuch in Gelsenkirchen. Das Schloss wurde zwischen 1554 und 1572 als vierflügeliger Bau angelegt und vor allem an der Fassade und bei den Kaminen mit erlesenen Steinmetzarbeiten verziert. Sie gelten, wenn auch teilweise zerstört, bis heute als der „Steinerne Schatz“.


Die Stadt kaufte 1988 das Schloss. Seit 1999 ist es eindrucksvoll restauriert und lädt Neugierige zu einem Besuch ein. Der ehemalige Innenhof ist zum gläsernen Atrium und Veranstaltungsraum geworden und bietet nun einen spannenden Blick auf die alte Fassade. Aber nicht nur Architekturinteressierte kommen hierher. Gelsenkirchener Paare geben sich hier vor eindrucksvoller Kulisse das Ja-Wort. Denn zur neuen Nutzung des Schloß Horst gehört neben der Bezirksverwaltungsstelle Gelsenkirchen-West auch das zentrale Standesamt von Gelsenkirchen.
In den Kellerräumen befindet sich eine gehobene Gastronomie, und in der Glashalle wie auch im Rittersaal und im Kaminzimmer finden regelmäßige Kulturveranstaltungen statt - vor allem Konzerte, aber auch Lesungen, Vorträge, Tanz und Theaterdarbietungen. Künftig öffnet auch ein Rennaissance-Museum seine Türen.

Kontakte und Informationen:

Schloß Horst, Turfstraße 21, 45899 Gelsenkirchen-Horst
Tel. (0 209) 1 69- 61 62, Fax (0 209) 1 69- 61 30
schloss.horst@gelsenkirchen.de
www.schloss-horst.de (Förderverein)
www.schlosshorst.de (Ausgrabungen am Schloss)

Café-Restaurant Schloß Horst
Tel. 0 209 / 5 08 41 95, Fax 0 201 / 35 67 31
info@restaurant-schloss-horst.de

ÖPNV-Haltestelle: Schloss Horst, Straßenbahn 

 

Nordsternpark

 

Wo einst die Zeche Nordstern zwischen den Stadtteilen Horst und Heßler stand, verbindet heute der Nordsternpark (www.nordsternpark.info) nicht nur Wohngebiete, sondern auch Gewerbe, Landschaft und Kultur. Die Zeche Nordstern wurde 1993 stillgelegt. Die Bundesgartenschau 1997 öffnete neue Perspektiven für das Gelände.  Heute kommen Bürger aus Gelsenkirchen, Essen und den Nachbarstädten uzum Fahrradausflug hierher oder man trifft sich zum Picknick im Grünen. Zwischen dem Baumwipfeln immer noch im Blick ist der Zechenturm. Panoramabilder

Heute arbeiten auf dem Nordsterngelände keine Bergmänner mehr, dafür aber die Mitarbeiter der TreuHandStelle für Bergmannswohnstätten (THS).

Das moderne Amphitheater (www.amphitheater-gelsenkirchen.com) ist der perfekte Ort für einen Sommerabend unter freiem Himmel. Währende Konzerten und beim Open Air-Kino blickt man nicht nur auf die Bühne, sondern auch auf den Kanal. Während der Vorstellung sieht man den ein oder anderen Kutter auf dem Rhein-Herne-Kanal vorbeiziehen.

 

Wer Lust auf Piraten-Ralleys oder Drachenbauen hat, sollte das Kinderland besuchen. Dort werden die Abenteuerträume der kleinen Gäste wahr.
Kleine und große Kinder lockt der Deutschlandexpress, eine der Dreileiter-Modellbahnanlagen der Welt. Hier kann man binnen Minuten von den Alpen bis zur Nordsee fahren. Aus 250 Züge, 4000 Waggons, 4100 Meter Gleise, 670 Weichen und 390 Signale besteht das perfekte Reich für große und kleine Lokführer. Am Bodensee angekommen wechseln Sie zur Schweiz und die Spur vom Rechtsverkehr der DB auf die SBB mit Linksverkehr (www.der-deutschlandexpress.de) . Mittlerweile zum Gelsenkirchen-Fan geworden, dürfen wir Sie natürlich nach wenigen Minuten wieder hier empfangen.

Nordsternparkgesellschaft für Immobilienentwicklung u. Liegenschaftsverwertung mbH
Am Bugapark 1, 45899 Gelsenkirchen, Telefon 0209 / 95 16-0, Telefax 0209 / 95 16-111

Deutschlandexpress Modelleisenbahnanlage GmbH
Am Bugapark 1c, 45889 Gelsenkirchen, Telefon 0209 / 5083660, Fax 0209 / 5083661